© Grund- und Mittelschule Bad Hindelang 2018 / Alpgasse 8 / 87541 Bad Hindelang / Tel. 08324 - 654 / Fax 08324 - 1212
Home Unsere Schule JaS Schulleben Termine Unsere Partner Aktuelles Downloads Kontakt
aktuelle Projekte
Flexible Grundschule Bad Hindelang In der Flexiblen Grundschule, einer Kooperation des Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst mit der Stiftung Bildungspakt Bayern, werden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2 in einer jahrgangsgemischten Eingangsstufe unterrichtet. Dabei haben sie die Möglichkeit, dort ein, zwei oder drei Jahre zu verweilen. Der Schulversuch Flexible Grundschule startete im Schuljahr 2010/2011 und war zunächst auf drei Jahre angelegt. Von Beginn an nahmen 20 Grundschulen, die sogenannten Stammschulen, am Projekt teil. Bis zum Schuljahr 2013/2014 wurde das Modell auf weitere 69 Schulen, die sogenannten Satellitenschulen, ausgeweitet. Somit stand die Flexible Grundschule in jedem Schulamtsbezirk zur Verfügung. Eine der Aufgaben des Schulversuchs war es, didaktische Konzepte zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler zu erarbeiten und in der Praxis umzusetzen. Weiterhin wurden Möglichkeiten der individuellen Lernstandsdiagnostik und differenzierte Formen der Lernstands- und Leistungserhebung erprobt. Ab 2015 trägt auch die Grundschule Bad Hindelang dieses Profil. Kernelemente der Flexiblen Grundschule: Flexible Verweildauer Ermittlung der Lernausgangslage Leistungserhebung Individualisierende Lernangebote Anknüpfung an vorschulische Bildung und Erziehung Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern Jahrgangsgemischte Klassen Zielsetzungen Ziel des Schulversuchs „Flexible Grundschule“ ist es, den Grundschülerinnen und Grundschülern Wege zu eröffnen, die ihren unterschiedlichen Begabungen und Interessen sowie ihrer individuellen Lernentwicklung noch besser gerecht werden. So sieht die Flexible Grundschule ein passgenaues und individualisierendes Lernangebot für die „Eingangsstufe“, d.h. der bisherigen Jahrgangsstufe 1 und 2, vor und ermöglicht eine flexible, für das einzelne Kind passende Bildungsbiographie. Weitere Informationen unter http://bildungspakt-bayern.de/flexible-grundschule/ 
· · · · · · ·
EU-Schulobst- und -gemüseprogramm (Schulfruchtprogramm) Das bayerische Schulfruchtprogramm soll die Wertschätzung von Obst und Gemüse bei Kindern steigern und die Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Ernährungsverhaltens unterstützen. Seit 2010 erhalten bereits Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 kostenlos Obst und Gemüse. Dies ist möglich durch das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm, das in Bayern als Schulfruchtprogramm umgesetzt wird. Das Förderprogramm wird aus EU- und Landesmitteln finanziert. Bei uns hat jede Klasse einen Obstkorb, der einmal wöchentlich mit der aktuellen Lieferung gefüllt wird.
Lass dich nicht einwickeln ! Aktuelles
Alkohol, Rauchen und Jugendschutzgesetz Ein Projekt der Jugendsozialarbeit an unserer Schule Alkohol: Hier hatten die Schülerinne und Schüler die Möglichkeit über das Thema Alkohol ins Gespräch zu kommen. Durch die Spielemethoden Trink-Bar und Flaschendrehen diskutierten die Jugendlichen über individuelle und gesellschaftlich Trinkgewohnheiten, über die Wirkungsweisen und Verhaltensveränderungen von Alkohol, die Folgen von regelmäßigen Alkoholkonsum und die Zusammenhänge zwischen Alkohol und Gewalt, Schwangerschaft und Sexualität sowie über den Alkoholgehalt in den verschiedenen Getränken, Promille im Blut und Abbau von Alkohol. Um zu erfahren, wie sich ein Rauschzustand anfühlt, hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einen Parcours mit Rauschbrillen abzulaufen. Die Rauschbrillen simulieren einen Zustand mit 0,8 bis 1,5 Promille. Sie mussten eine gerade Linie ablaufen, um einen Stuhl laufen und einen Gegenstand in den Abfalleimer schmeißen. Rauchen: Jeder Schüler zog aus der Riesenzigarettenschachtel eine Zigarette, auf der jeweils ein Wort stand. Sie waren dann aufgefordert zu überlegen, was das Wort mit Rauchen zu tun hat. So wurde über die Folgen des Rauchens und die Erkrankungen, über Gründe für oder gegen das Rauchen, die hohen Kosten, Passivrauchen und Hilfsangebote gesprochen. Die hohen Kosten wurden anhand von Bildteppichen visualisiert, auf denen zum einen das Geld für ein Jahr rauchen aufgedruckt ist (1500 €) und zum anderen die Anzahl der Schachteln in einem Jahr. Ausgangspunkt hierfür sind 1 Schachtel (19 Zigaretten) am Tag. Über die (krebserregenden) Inhaltsstoffe konnten sich die Jugendlichen mit der Methode Riesenzigarette ein Bild machen. In der Riesenzigarette befanden sich u.a. WC-Reiniger, Batterien, Mottenschutz, Desinfektionsmittel, Feuerzeugbenzin und Teer, in denen wiederum die gleichen Inhaltsstoffe vorhanden sind wie in einer Zigarette. Jugendschutzgesetz: Desweitern wurde das Jugendschutzgesetz besprochen. Die Schülerinne und Schüler erfuhren hier die gesetzlichen Regelungen zu: ab welchem Alter darf man - rauchen und Alkohol trinken? - welche Gaststätten, Spielhallen, Nachtbars und Clubs betreten? - an Gewinnspielen teilnehmen? - welchen Film anschauen? Zudem wurden kurz die illegalen Drogen angesprochen. Auch wurde ein Blick darauf geworfen, wie das Strafgesetzbuch sexuelle Handlungen zwischen Jugendlichen regelt. Als Handout bekam die Jugendlichen die Jugendschutzampel (Hrsg. Zentrum Bayern Familie und Soziales), auf der alle gesetzlichen Regelungen festgehalten sind. (Zur größeren Ansicht bitte auf die Bilder klicken!)
Material: - Klar-Sicht-Koffer des BZgA vom Fachdienst für Suchtfragen (Landratsamt Sonthofen) - eine Riesenzigarette ausgeliehen von Mittelschule Sonthofen.