ÖPNV Projekt

„Ende der Elterntaxis“: Wie NEZ Allgäu Kinder mobil und klimafreundlich macht

🚍 Was steckt hinter dem Projekt?

Kinder und Jugendliche erhalten im Rahmen eines sogenannten „ÖPNV-Führerscheins“ die Möglichkeit, Mobilität mit Bus und Bahn kennenzulernen und praktisch auszuprobieren. Dabei werden sie befähigt, eigenständig ihre Wege zu planen und sicher zurückzulegen — ganz ohne Elternfahrzeug.

Im Praxisteil lernen die Schülerinnen und Schüler, Fahrpläne zu lesen, sich am Bahnhof oder an Bushaltestellen zurechtzufinden und Routen für ihren Alltag zu planen — etwa für Schule, Vereine oder Freizeit. Neumann betont, dass das Projekt auch ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz ist: Weniger Autos bedeuten weniger Emissionen, weniger Feinstaub, weniger Lärm und mehr Platz im Straßenraum.

Warum das wichtig ist

Der Schulweg mit dem Auto – das sogenannte „Elterntaxi“ – hat zahlreiche negative Aspekte: Verkehrschaos vor Schulen, gefährliche Situationen für Schülerinnen und Schüler und unnötige Umweltbelastung.

Erste Erfolge — und Hürden

Doch es gibt auch Herausforderungen: Nicht alle Familien leben nahe genug an Bus- oder Bahnhaltestellen; der ÖPNV ist oft spärlich oder unregelmäßig. Manche Eltern haben Sicherheitsbedenken, wenn ihre Kinder allein unterwegs sind — genau deshalb wird im Projekt großer Wert auf eine gründliche Verkehrserziehung gelegt.

Warum das eine gute Idee ist

  • Es fördert Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Schüler
  • Es leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Mobilität.
  • Und es zeigt: Es braucht nicht nur Verbote, sondern kreative und inklusive Lösungen, um alte Gewohnheiten zu ändern.

Unsere Klasse 6 war mit Begeisterung dabei und hat wichtige Impulse mitgenommen. Im Dezember findet das Projekt auch noch in Klasse 5 statt.

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